Der Roborock S6 MaxV Test – was kann der Saugroboter im Hundehaushalt?

Der Roborock S6 MaxV Test – was kann der Saugroboter im Hundehaushalt?

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Die Menschen mit Hundehaushalt unter uns kennen es: die schöne Phase zwischen den Fellwechseln, in der man mit etwas Glück nur noch 4 anstatt 7 Tage die Woche saugen muss… Alternativ entspannt man sich mit der Zeit, die Tür wird unerwartetem Besuch einfach nicht mehr geöffnet, das Licht leicht gedimmt und robuste Hausschuhe angezogen.

Dieses Level der Entspannung haben wir leider nie erreicht und beinahe täglich den Sauger geschwungen. Mit Vollzeitjobs, Hund, zeitaufwändigen Hobbies und nun auch noch dem riesengroßen Gartenprojekt, das die nächsten ein bis zwei Jahre sämtliche Freizeitkapazitäten fressen wird, schon ein Brett. Dir geht vielleicht ähnlich. Vielleicht hast du dazu noch Kinder oder mehrere haarende Fellnasen. Oder du möchtest deine Zeit einfach nur schöner und sinnvoller verbringen als mit Staubsagen. Nun. Wir persönlich haben beschlossen: es ist Zeit für eine Veränderung! Wenn du das auch denkst, dann ist dieser Saugroboter Test sicherlich genau dein Ding!

Nach der Empfehlung einer Freundin haben wir uns für den Xiaomi Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboter entschieden. Heute wissen wir: unser halber Bekanntenkreis hat das Teil! Irgendwie war uns die Popularität von Saug- und Wischrobotern entgangen.


Unboxinng und Inbetriebnahme

Siggi – so nenne wir unseren Roborock – kommt in einer robusten Verpackung, die sich frustfrei öffnen lässt. Er ist vollständig vormontiert, lediglich die Wischeinheit muss noch hinten angeklemmt werden. Zur Ladestation gehören ein Kabel sowie eine Nässeschutzmatte. Wir benötigen die Matte nicht, da wir im kompletten Haus Fliesen verlegt haben. Hast du Parkett oder anderen Nässeempflindlichen Boden, ist dies ein vernünftiges Zubehörteil. 

Toll ist: die Ladestation ist so klein und flach, dass wir Siggi künftig unauffällig, aber zentral unter dem Sofa parken können.

Die Installation funktioniert zügig und reibungslos. Erforderlich ist hierfür das Herunterladen der passenden App. Der QR Code zum Scannen findet sich überall in der Anleitung. Achtung! Stolperstein: Der Roborock S6 MaxV funktioniert nur mit 2,4 ghz Wlan, nicht im 5 ghz Wlan!


Räume und Ebenen anlegen

Der Roborock S6 MaxV lernt! Er scannt seine Umgebung ab und entwickelt mit der Zeit den effizientesten Fahrplan für die Reinigung deiner Räume. Im Gegensatz zu anderen Saugrobotoren fährt er die Wege in einem nachvollziehbaren Muster ab, anders als viele andere Modelle, die die Fläche in einem intransparenten Zickzack- Verlauf abfahren. 

Entweder du wählst direkt die Funkton „Karte anlegen“, und der Roborock reinigt die komplette Ebene während er dabei einen vollständigen Grundriss deiner Wohnräume skizziert, den du anschließend bearbeiten kannst. Oder die gehst direkt auf die Reinigungsfunktion und er tut dasselbe. In letztem Fall wählst du die erstellte Karte dann anschließend in der App aus und speicherst sie. 

Die App an sich ist transparent und selbsterklärend. 

Du kannst hier mehrere Ebenen anlegen bzw speichern. So haben wir zum Beispiel zwei Geschosse und setzen ihn zum Reinigen dann einmal um. Ist die Karte erst einmal angelegt, erkennt er seine Umgebung beim ersten Start- Scan und lernt mit der Zeit, wie er die Fläche am effizientesten reinigt. 

So benötigte Siggi beim Einrichten rund 50 Minuten für unser Obergeschoss, beim zweiten Durchlauf nur noch 41 Minuten.

Achtung: Du kannst virtuelle Wände und Sperrzonen erst im fertigen Grundriss einrichten. Bei der Erstbenutzung musst du Gefahrenzonen und Treppenabgänge daher absperren. Hierfür eignet sich der große Pappkarton in dem der Roboter geliefert wird prima!

Hast du die Grundrisse gespeichert, kannst du nun einzelne Räume abteilen, wenn du zum Beispiel in bestimmten Bereichen unterschiedlich oft saugen möchtest. Außerdem kannst du Sperrzonen einrichten, die der Saugroboter umfahren soll, unsichtbare Wände ziehen, um zu verhindern, dass er zum Beispiel die Treppe herunter fällt, und wischfreie Zonen speichern (wichtig bei Teppichen)


Der Roborock S6 MaxV im Praxistest

Die Akkuleistung

Ist er einmal vollständig geladen, ist er nahezu unermüdlich. Der Roborock schafft bei uns beide Ebenen, d.h. ca 90 qm reine Reinigungsfläche, mit rund 40% Akku- Kapazität. Dadurch, dass er mit der Zeit schneller und effizienter wird (bis zu einem gewissen Level natürlich) sinkt auch der Akku Verbrauch im Laufe der Zeit noch etwas. 

Wichtig: Bei ca. 20% Restkapazität möchte der Roborock zurück zur Ladestation.

Für das erste Einrichten der Karten habe ich daher leider etwas länger benötigt. Ungeduldig habe ich ihn direkt mit nur 33% Akkukapazität die ersten Runden drehen lassen. Damit hat der die erste Ebene natürlich nicht geschafft, und kehrte mit unvollständiger Karte zurück zur Station. Das Laden selbst funktioniert dann eher langsam. 

Die Handhabung

Ist erst einmal alles eingerichtet, überzeugt der Roborock mit einfachem Handling. Der Staubbehälter lässt sich schnell und einfach im Hausmüll entleeren, der Wasserbehälter gut nachfüllen, das Wischtuch leicht ein- und ausklinken, sowie mit der Hand nach getaner Arbeit auswaschen. 

Die App selbst ist sehr transparent. Man kann den Roboter live während des Reinigungsvorgangs verfolgen, so dass nachvollziehbar ist, ob alle Ecken tatsächlich gereinigt wurden. 

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Saugroboter-test-6.jpg

Saugstärke und Wischfunktion lassen sich hierüber regulieren, sowie feste Reinigungszeiten einprogrammieren. Siggi zieht künftig also bei uns immer ab 6 Uhr morgens seine Bahnen durchs Erdgeschoss, während wir uns aus dem Bettchen schälen und die Morgentoilette erledigen. Tummeln wir uns unten zum Frühstück ist er dort bereits fertig und beginnt seinen Job im Obergeschoss.

Die Saugleistung

Die Saugleistung beeindruckt! Selbst im mittleren Leistungsbereich nimmt er Akims Haare, sowie größere Schmutzpartikel vollständig auf und reinigt auch die Ecken ganz hervorragend!

Hindernisse umfährt er, ohne Schaden anzurichten. Bei uns hat er sich bisher noch ein einziges Mal festgefahren. 

Einziger Wermutstropfen: er schafft es zwar unter unser Sofa, jedoch nicht unter unser Bett.

Die Wischfunktion

Von der Wischfunktion haben wir uns tatsächlich nicht viel versprochen. Wer sich einen Saug- Wischroboter zulegt, sollte auch bei den neueren Modellen nicht die Erwartungshaltung haben, nun auf einmal nie wieder wischen zu müssen. Das ist ganz sicherlich auch bei dem Roborock S6 MaxV so. Schließlich müsste bei 50 Quadratmetern am Stück ja auch einmal das Wischtuch zwischendurch ausgewaschen werden. Das Wasser ist kalt, Zusätze dürfen nicht hinein. Eine regelmäßige hygienische feuchte Reinigung kann auch der Roborock also nicht ersetzen. 

Dennoch hat uns, gemessen an unseren Erwartungen, die Wischleistung des Roborock sehr positiv überrascht!

Er wischt gleichmäßig über die gesamte Fläche und nimmt so noch einmal etwas mehr Schmutz auf als alleine mit der Saugfunktion. Um immer eine gewisse Grundsauberkeit im Haus zu haben für uns wirklich perfekt! Sicherlich auch für Parkett-Böden super, die ja ohnehin nicht zu oft zu feucht gewischt werden dürfen. 


Fazit

Der Roborock S6 MaxV hat uns vollständig überzeugt!

Wir freuen uns darüber, zukünftig immer eine super Grundsauberkeit in unserem neuen Heim zu haben. Einmal in der Woche saugen und wischen wir nun noch selbst alles gründlich – so wie damals, als wir mal ein Jahr ohne Hund gelebt haben. Ein tolles, befreiendes Gefühl, abends nach der Arbeit, Gassirunde und Gartenarbeit nicht noch den Sauger und Wischer rausholen zu müssen! 

I like! ♥️


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Hi, wir sind Andy, Miriam und Akim. Als zwei Vollzeit Angestellte meistern wir unseren Alltag in klassischen 9-5 Jobs und fühlen uns damit sehr wohl! Dass sich auch so ein Leben mit jeder Menge Abenteuer füllen lässt, zeigen wir dir auf unserem Blog